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Gastspiel

Weihnachtszauber 2018

15.Dezember 2018 / 20Uhr

Heartmade Productions präsentiert:

Weihnachtszauber - Das Weihnachtskonzert mit den Musicalstars

Bereits zum 6.mal präsentieren wir Ihnen unser Konzert zur Weihnachtszeit - Weihnachtszauber. Wir freuen uns auch in diesem Jahr 4 aktuelle Stars der deutschsprachigen Musicalszene in Chemnitz begrüßen zu können.  
Kerstin Ibald (Cats, Rebecca, Dirty Dancing u.a.), Sabrina Weckerlin (Die Päpstin, Tarzan, Wicked, u.a.), Philipp Büttner (Aladdin, American Idiot, Bonnie und Clyde u.a) und Gastgeber Christian Alexander Müller (Aida, Phantom der Oper, Les Miserables, u.a.) werden Ihnen in der stimmungsvollen Atmosphäre der St.Markuskirche ein Konzert der Extraklasse präsentieren und Sie so perfekt auf die besinnliche Weihnachtszeit einstimmen. 
Besonders freuen wir uns auf die renommierte Pianistin Marina Komissartchik, welche mit ihrem gefühlvollem Klavierspiel unsere Sänger begleiten wird. Diese Ausnahmekünstler werden Ihnen mit diesem Abend ein aussergewöhnliches Konzerterlebnis bescheren. 
Beschenken Sie sich und ihre Liebsten mit dem diesjährigen Weihnachtszauberkonzert.
Wir freuen uns auf Sie! 

Herz an Herz - Judith und Chris in Concert

Jazz-Lyrik-Prosa - HEYM-Spiel

27.Januar 2019 / 18 Uhr

HEYM-SPIEL     - TEXTE UNTER FREUNDEN UND LANDSLEUTEN-
mit Annekatrin Bürger, Ursula Karusseit & Trio Scho
Stefan Heym steht zweifellos in der ersten Reihe der bedeutenden deutschen Schreiber dieses vergangenen Jahrhunderts. Vermutlich hat er darüber nie sinniert: Doch ein Schriftsteller, der wie er in der DDR, und später gleichermaßen in der Bundesrepublik, als Selbstdenker sich angelegt hat mit denen, die sich die Definitionshoheit über die öffentliche Meinung anmaßen, hat es unter den deutschen Intellektuellen schwer, die Art Anerkennung zu finden, die sein Werk beispielsweise offiziell preiswürdig gemacht hätte. - Desto mehr ist Stefan Heym von Millionen vorzüglich jungen Lesern schon früh geliebt worden. Er steht beispielgebend für den vom Publizisten Gunnar Decker einmal formulierten staunenswerten Umstand, dass in der DDR einige Generationen aufwuchsen, die die Literatur, die wir lasen, und über die wir uns austauschten, verzweifelt ernst nahmen - wie das Leben!

Was für eine exklusive Situation angesichts der Einsamkeit des Empörten im Deutschland dieser unbehaglich abgleitenden Gegenwart; inmitten eines visionslosen "Jeder macht Seins"!

Diesem Autor großer Romane, wie "Der König David Bericht" oder "Ahasver", ist ein bissiger Humor eigen - speziell in beispielsweise den erwähnten beiden Ausnahmewerken, wie aber auch in seiner politischen Publizistik; und natürlich in der mit leichter Hand verfassten Kurzprosa seines Alterswerkes. Aus diesem, sowie den Ausgaben mit politischen Statements "Stalin verlässt den Raum" von vor der sogenannten "Wende", und "Filz" aus den 90er Jahren, werden wir unterhaltsame Auszüge präsentieren. Diese sollen uns etwas von dem Herzblut eines großen, knorrigen Literaten und unkorrumpierbaren Einmischers erahnen lassen, der ebenso furchtlos gegen die DDR-Staatsbürokratie angeschrieben hat, wie er an jenem denkwürdigen 4. November 1989 vor einer Million Menschen auf dem Alex die Bürger der DDR zum "Aufrechten Gang" beglückwünschte, um umgehend an sie den Aufruf "Für unser Land" zu initiierten - und der dann seitens der Altparteien  ausgebuhter Alterspräsident des neuberliner Deutschen Bundestages war.

Ursula Karusseit und Annekathrin Bürger werden die Texte lesen. Beide berufenen Mundes, denn ihr Leben und Arbeiten ist unmittelbar mit dem, was Stefan Heyms Anliegen beim Schreiben war, verbunden - reichend bis zu engem, freundschaftlichem Kontakt. - Für die musikalischen Kontrapunkte sorgt charmant, virtuos und humorvoll das ukrainisch-russische Trio SCHO.

Johannes Kirchberg - Wie früher.Nur besser.

10. Februar 2019 / 18 Uhr

In seinem neuem Programm ist Johannes Kirchberg ganz der Alte. Aber schwer in Mode.
Äußerlich mit gut sichtbaren „Gebraucht-aber-geliebt-Spuren“, doch innerlich topp und auf dem neusten Stand. Wie eine nagelneue Jeans, die erst durch ihren angesagt abgerissenen Vintage-Style ein Schweinegeld wert ist.Oder das Digitalradio, das im hölzernen Retro-Design daher kommt: Goebbels Schnauze jetzt mit USB. Oder aber das klavierlackpolierte
Nostalgie-Telefon, unter dessen Wählscheibe das Display versteckt liegt, und das natürlich voll netzwerkfähig ist. Oder wie das neueste Küchenmöbel im Shabby-Chic. So ist auch der neue Kirchberg. Außen betonen graumelierte Haare seinen Antik-Stil, der neue Anzug ist Retro-Retro, und die Lachfalten markieren den modernen Used-Look - so wie seine blauen Flecken unterm weißen Hemd: Gebraucht, weil geliebt. Spuren, die sich sehen lassen können. Innen aber läuft Johannes auf der neuesten Version: Kirchberg 2.0.1.5 - seine neuen Lieder zielen fröhlich in die Mitte des Lebens und treffen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll ausgereift - und die Texte stürzen sich weiter lustvoll von einer Lebenskrise in die nächste. Kirchbergs neue Melodien sind spätestens beim zweiten Hören so, als kennt man sie schon lange: Echte Hits eben. Zum Mitlachen. Mitsingen.
Mitmachen. Getreu dem Motto: Traurig sein können wir auch noch morgen. Dabei beweist er wie immer Charme, augenzwinkernde Weisheit und den typisch-hintergründigen Witz.
Wie früher. Nur besser.
 

Lesetalk mit Andreas Schmidt-Schaller & Dagmar Perschke

24. Februar 2019 / 18 Uhr

Es gibt Menschen, die einem - obgleich man ihnen noch nie begegnet ist - vertraut sind, als gehörten sie zur Familie ...
Solch ein Mensch ist Andreas Schmidt-Schaller: bodenständig, geradlinig, unverbogen, uneitel. Homestorys kennt man von ihm so wenig wie Skandale. Ein Thüringer, der das Gespräch am Tresen mehr schätzt als den Smalltalk auf dem Roten Teppich. Jahrzehntelang schauen wir ihm nun schon ins Gesicht und beim Ermitteln über die Schulter. Und wir wollen wissen: Wer ist dieser Mann, der im Fernsehen für die SOKO Leipzig unterwegs war. Wir sprechen mit dem Schauspieler über das Leben, was ihn beschäftigt, ihn bewegt, wie er die Welt sieht.
Moderiert wird die Veranstaltung von Journalistin Dagmar Perschke.

HG Butzko - echt jetzt

03. März 2019 / 18 Uhr

Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im „Hier und Jetzt“. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im „Hier und Jetzt“, sondern im „Zewa“, also im „Wisch und Weg“.
Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, oder noch schlimmer: von Twittereinträgen von Till Schweiger, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten, oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.
Und genau dorthin hat HG Butzko diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet, und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.
Denn wie immer bietet auch „echt jetzt“ getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.
Georg Schramm sagte mal zu Butzko: „Ich kann gehen, wenn Sie so bleiben.“ Seitdem fragt Butzko sich: Was muss ich also ändern, damit er wieder kommt?“ Bislang ist es ihm noch nicht gelungen. Vielleicht klappt es ja mit diesem Programm. Echt jetzt.

Franziska Troegner - Permanent trendresistent

20. März 2019 / 20 Uhr

»Eine Konfektionsgröße ist kein Lebensinhalt« – Anekdotisches von Franziska Troegner

Nicht nur mit ihrer schauspielerischen Vielseitigkeit entzieht sich Franziska Troegner jeder Normierung. Ihre Autobiografie brachte sie unter dem Titel »Fürs Schubfach zu dick« heraus. Das Publikum kennt und liebt sie als eine Frau, die sich mit natürlichem Charme, Witz und Bodenständigkeit behauptet. In ihrem neuen Buch erzählt Franziska Troegner Geschichten über Film, Theater und Kabarett, wie es war im Osten, wie es heute ist. Mit Schwung serviert die Schauspielerin Theaterschnurren wie die über »Mackie Messer in Barcelona«, wo ein Gastspiel des Berliner Ensembles nicht ohne kriminelle Verwicklungen abging. Sie nimmt den Leser hinter die Kulissen von Dreharbeiten mit und in ihren privaten Alltag. Sogar an den eigenen Herd, an dem die passionierte Köchin gerne solide Hausmannskost zubereitet. Sie erzählt mal heiter, mal nachdenklich, ohne Scheu, Betroffenheit zu zeigen oder auch Distanz auszusprechen.

FALKENBERG - Die Apathie der Sterne

23. März 2019 / 20 Uhr

FALKENBERG im Konzert zum neuen Album „DIE APATHIE DER STERNE“ 

"Träumerische Klänge eines kreativen Poeten: ideales Futter fürs Feuilleton…
der Mann verfügt über enorme sprachliche und musikalische Möglichkeiten,er sollte gehört werden. (Musikexpress)

“Früher Teenie-Idol, ist Falkenberg heute Mahner und Intellektueller.Eine Wandlung in 47 Jahren Musik.“
(Schall Musikmagazin)

„So abstrakt und assoziativ dichtet kaum ein deutscher Sänger.“
(Berliner Zeitung)

Ein Dichter, der hier singt, in Stücken, die stilistisch so weit weg sind von gewöhnlichen Rocksongs wie der Mond von den Sternen. Falkenberg verbindet die elegische Stimmung von „Pianosa“ in den acht langen Songs dieses Albums mit dem literarischen Anspruch von Leonhard Cohen und Nick Cave. (Mitteldeutsche Zeitung)

„Solche Lieder braucht das Land.“ (Süddeutsche Zeitung)

FALKENBERG schreibt und singt und spielt Klavier, er reibt sich an den großen Themen und zieht diese in seine reale Welt jenseits der Partyhochburgexzesse. Und er bezieht Stellung. Offen und ohne Ausflüchte. 

FALKENBERG steht seit seinem zehnten Lebensjahr auf der Bühne. In den Achtzigern war er der Sänger, Komponist und Texter von Stern Meissen.Schnell avanciert er, Mitte der 80ziger, unter dem Künstlernamen FALKENBERG  zu einem der erfolgreichsten und populärsten Künstler im Osten Deutschlands  und verkauft in dieser Zeit von seinen ersten beiden Soloalben jeweils  über 250.000 Exemplare.

Die Konzerte von FALKENBERG sind nicht wiederholbare Momente, ihre offenherzige Intimität und berührende Melancholie durchwebt er mit humorvollen Geschichten. Trotz seiner anspruchsvollen Themen bleibt er dabei in einer unaufdringlichen Leichtigkeit. Er meistert den Grat, klingt empfindsam, aber niemals sentimental. 

Das Chemnitzer Kabarett · An der Markthalle 1 – 3 · 09111 Chemnitz · Telefon 0371 675090